Indikationen für die Beatmungstherapie
Künstliche Beatmung bei unterschiedlichen Krankheitsbildern
Bei einer Reihe von Indikationen müssen die Betroffenen langfristig künstlich beatmet werden. Dabei handelt es sich unter anderem um Lungenerkrankungen, z.B. COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankungen) oder zystische Fibrose, aber auch bestimmte neuromuskuläre und neurologische Erkrankungen wie die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) und Multiple Sklerose (MS).
Eine dauerhafte Beatmung kann auch nach schweren Verletzungen von Rückenmark, Gehirn oder Brustkorb sowie bei Gehirnschäden durch Sauerstoffmangel erforderlich sein. Darüber hinaus werden oftmals Patienten mit Lungenveränderungen nach Tuberkulose-Infektionen, mit Post-Polio-Syndrom oder mit bestimmten angeborenen Krankheiten oder Herzerkrankungen über einen längeren Zeitraum beatmet.
Die daraus gegebenenfalls resultierende Betreuungsform und deren Umfang werden individuell mit allen Beteiligten abgestimmt.

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